ADS-B Technologien

Die Technologien, die ADS-B ermöglichen, sind zu großen Teilen bereits in vielen Flugzeugen vorhanden. Dies macht es oft sehr einfach und kostengünstig, ein Flugzeug mit ADS-B auszustatten.

 ADS-B im Flugzeug basiert immer auf zwei Dingen, dem Aussenden von ADS-B Positionsdaten (ADS-B out) und dem Empfangen und Darstellen von ADS-B Positionsdaten anderer Teilnehmer (ADS-B in). Senden und Empfangen ist dabei unabhängig. Man kann z.B. mit einem Flugzeug nur ADS-B-Daten empfangen (z.B. mit Kollisionswarnern) oder nur ADS-B-Daten aussenden oder beides gleichzeitig. Zum Senden und Empfangen von ADS-B Signalen können mehrere Funktechnologien genutzt werden. Die meisten Länder, darunter alle Europäischen Länder, haben sich mittlerweile auf die Implementierung von ADS-B 1090ES geeinigt.

1: ADS-B 1090 ES: ADS-B out über Mode-S Transponder, ADS-B in  über 1090 MHz Empfänger
2: VDL-Mode 4: ADS-B out und ADS-B in im VHF-Flugfunkband über datentaugliches Flugfunkgerät
3: UAT (Universal Access Transceiver): ADS-B out und ADS-B in über UAT Transceiver

Durch die flächendeckende Implementierung von Mode-S Transpondern in weiten Teilen Europas ist der Grundstein für die Nutzung von ADS-B mit der ADS-B 1090ES Technologie bereits gelegt. Viele Mode-S Transponder können per se ADS-B Daten aussenden. Um ADS-B Daten mit Ihrem Mode-S Transponder zu versenden, ist es nötig, diesen mit einem GPS-Signal zu versorgen, welches dem Transponder die aktuelle Postion mitteilt. Sie können hierzu bereits vorhandene GPS-Empfänger nutzen. ADS-B Empfänger sind bereits heute günstig verfügbar.